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EU beendet Geheimniskrämerei bei Kosmetika

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EU beendet Geheimniskrämerei bei Kosmetika

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Was ist drin in Salben, Seifen oder Cremes? Verbraucher von Kosmetik-Produkten bekommen künftig mehr Informationen über schädliche Nebenwirkungen. Eine neue Leitlinie der Europäischen Union verpflichtet Hersteller ab sofort zur umfassenden Antwort auf entsprechende Fragen ihrer Kunden. Bisher war es den Produzenten freigestellt, was sie über mögliche Risiken mitteilen.

Anders als bei Arzneien sind bei kosmetischen Mitteln Beipackzettel nicht Pflicht. Jetzt müssen die Hersteller Auskunft geben, ob ein Produkt unerwünschte Nebenwirkungen wie Akne, Juckreiz oder andere allergische Reaktionen auslöst und zwar nnerhalb eines “vernünftigen Zeitraums». Die Industrie und die 25 Mitgliedstaaten haben zugesagt, die Vorgaben der eigentlich unverbindlichen Leitlinie vollständig umzusetzen.