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Intesa und SanPaolo fusionieren

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Intesa und SanPaolo fusionieren

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Durch die Fusion der Banca Intesa und der Sanpaolo IMI ist in Italien am Wochenende eine der größten Banken Europas entstanden. Die beiden Institute einigten sich auf einen Zusammenschluss durch Aktienumtausch. Die entstehende Großbank wird einen Börsenwert von 65 Milliarden haben. Großaktionär Credit Agricole, die größte Bank Frankreichs, hatte die Fusion unterstützt. Credit Agricole hielt 17,8 Prozent bei Intesa und wird im neuen Unternehmen 9,1 Prozent halten. Der Gewinn pro Aktie würde zudem um 5,3 Prozent niedriger liegen. Die Börse in Mailand zeigte sich von dem Bankenriesen nicht erbaut.
Die Papiere von Banca Intesa verloren zeitweise über 1 Prozent, die von Sanpaolo IMI mehr als 2 Prozent. Italiens Ministerpräsident Romano Prodi hatte sich positiv über die Transaktion geäußert. Eine Konsolidierung des Bankenmarktes in Italien sei erstrebenswert. Das neue Institut wird ein Fünftel des italienischen Marktes beherrschen. Die spanische Bank Santander, ein Großaktionär bei SanPaolo IMI sagte, zeigte sich über den Kaufpreis enttäuscht und hielt SaoPaolo IMI für unterbewertet.