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Italienische Soldaten auf dem Weg in den Libanon

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Italienische Soldaten auf dem Weg in den Libanon

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Italien hat die ersten eintausend Soldaten auf den Weg in den Libanon geschickt: In Brindisi liefen zwei Kriegsschiffe zu ihrem Einsatz aus. Drei weitere Schiffe stoßen morgen noch zu ihnen. Am Abend gab Italien bekannt, dass es für die UNO-Truppe insgesamt zweieinhalbtausend Soldaten zur Verfügung stellt.

Bei einem Besuch in Deutschland richtete Israels Außenministerin Zipi Liwni ihre Forderungen an die Friedenstruppe: Deren Aufgabe sei es, der libanesischen Regierung zu helfen und die UNO-Resolution schnell und umfassend zu verwirklichen. Dazu gehöre auch die Durchsetzung des Waffenembargos, um eine Wiederbewaffnung der Hisbollah-Miliz zu verhindern.

Frankreich mahnt inzwischen eine dauerhafte und umfassende Regelung für den Nahen Osten an, inklusive einer Konferenz zum Wiederaufbau. Präsident Jacques Chirac regte an, sofort wieder die Diplomatie in Gang zu bringen. Dazu müsse sich schnell das so genannte Nahost-Quartett aus EU, USA, Russland und UNO wieder treffen. Frankreich wird zweitausend Soldaten in den Libanon schicken. Auch die Türkei will sich jetzt an der UNO-Truppe beteiligen. Die Zahl der Soldaten ist noch nicht bekannt.