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Angst nach Bombenanschlägen in der Türkei

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Angst nach Bombenanschlägen in der Türkei

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Nach den Bombenanschlägen in der Türkei hat die Polizei das mutmaßliche Mitglied einer kurdischen Extremistengruppe festgenommen. Türkischen Medien zufolge soll der Mann ein Bombenattentat in der Hafenstadt Izmir geplant haben. Der folgenschwerste Anschlag war in dem Ferienort Antalya am Mittelmeer verübt worden. Dort kamen vier Menschen ums Leben, rund 70 wurden verletzt, darunter auch drei Deutsche. Zuvor waren drei Bomben in dem Badeort Marmaris detoniert, eine davon in einem Kleinbus. Zu den Verletzten dieses Anschlags zählen zehn britische Touristen.

Für den Anschlag auf den Kleinbus sowie für ein weiteres Attentat in Istanbul hat eine kurdische Terrorgruppe die Verantwortung übernommen. Sie soll ein Ableger der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK sein. In ihrem Bekennerschreiben forderten die Extremisten Ausländer auf, Ferienorte zu meiden. Die Gruppe mit dem Namen “Freiheitsfalken Kurdistans” hatte bereits in der Vergangenheit Anschläge in Touristenorten verübt.