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"Ernesto" zieht abgeschwächt über Kuba

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"Ernesto" zieht abgeschwächt über Kuba

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Der Tropensturm “Ernesto” hat in der Nacht den Osten Kubas mit schweren Regenfällen heimgesucht. Sechshunderttausend Menschen wurden evakuiert. Allerdings hat der früher schon einmal als Hurrikan eingestufte Sturm erheblich an Stärke verloren. Über Kuba erreichte “Ernesto” nur noch Windgeschwindigkeiten von 65 Stundenkilometern. Auch auf der Insel Hispaniola mit den Ländern Haiti und Dominikanische Republik sowie auf Jamaika halten die Regenfälle an. Neben dem Sturm selbst sorgen deshalb hier vor allem Überschwemmungen für Schäden. Auf Haiti kamen zwei Menschen ums Leben.

Die USA rechnen damit, dass der Wirbelsturm jetzt über dem warmen Meerwasser wieder an Kraft gewinnen wird. Im Bundesstaat Florida bleiben in weiten Teilen die Sturmwarnungen bestehen. An Tankstellen müssen die Menschen stundenlang warten. Auch Supermärkte erleben einen Ansturm, vor allem auf Wasser und Batterien sowie auf Sperrholz zum Vernageln von Türen und Fenstern. Erst vor zehn Monaten richtete der Wirbelsturm “Wilma” in Florida Milliardenschäden an. Auch die Erinnerung an den Hurrikan “Katrina” ist noch frisch, der im letzten Sommer den Bundesstaat Louisiana traf.