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US-Justiz ermittelt gegen BP

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US-Justiz ermittelt gegen BP

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Die US-Justiz verdächtigt den britischen Minerölproduzenten BP, die Märkte für Rohöl und bleifreies Benzin manipuliert zu haben. So soll BP mit Informationen über seine eigenen Pipelines und Reserve-Tanks eines seiner wichtigsten Ölfelder im US-Bundesstaat Oklahoma, die Rohölpreise an den weltweiten Märkten beeinflusst haben. Der britische Ölriese bestätigte, dass gegen ihn ermittelt werde, wollte aber keine weitere Stellungnahme abgeben.

Gegen BP läuft bereits eine Zivilrechtsklage in den USA, in der dem Konzern vorgeworfen wird, die Preise für Propangas künstlich in die Höhe getrieben zu haben. Zudem muss BP in der kommenden Woche vor dem US-Congress zu den Pipeline-Problemen und dem Produktionsausfall in dem Ölfeld Prudhoe Bay im Norden Alaskas Stellung nehmen. Der um ein umweltfreundliches Image bemühte Konzern steht heftig in der Kritik, weil aus seinen verrosteten Pipelines Öl ausgetreten war.