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Internationale Geberkonferenz für Libanon in Stockholm

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Internationale Geberkonferenz für Libanon in Stockholm

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In Stockholm beraten Vertreter von sechzig Regierungen und internationalen Organisationen über Hilfsmaßnahmen für den Libanon. Die Regierung in Beirut hat die bei der israelischen Offensive angerichteten Schäden auf insgesamt 2,8 Milliarden Euro geschätzt.

Siebzehn Tage seien seit dem Waffenstillstand vergangenen, siebzehn Tage eines zerbrechlichen Friedens, sagte der schwedische Ministerpräsident Göran Persson. In diesen siebzehn Tagen seien Menschen in ihre Heimatdörfer zurückgekehrt und hätten dort zerstörte Häuser vorgefunden, zerstörte Straßen und Brücken, Schulen und Krankenhäuser. Der Wiederaufbau des Landes nach dem Bürgerkrieg der siebziger und achtziger Jahre sei wieder zunichte gemacht worden.

Der libanesische Ministerpräsident Fuad Siniora erklärte, es seien insgesamt 130-tausend Wohnungen zerstört worden.
Nach Angaben der schwedischen Regierung werden bei der Konferenz Zusagen im Umfang von fast 400 Millionen Euro erwartet. Die Europäische Kommission hat 42 Millionen Euro zugesagt.