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Iran will im Atomsteit keinem Druck nachgeben

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Iran will im Atomsteit keinem Druck nachgeben

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Der Iran wird im Streit um sein Atomprogramm keinem westlichen Druck nachgeben: Dies erklärte Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad in Teheran. Heute läuft das Ultimatum des Weltsicherheitsrats ab; die USA erwarten, dass die Vereinten Nationen nun Sanktionen gegen den Iran verhängen: Dies erklärte der amerikanische UN-Botschafter. Der iranische Präsident rief die Europäer auf, eine von den USA unabhängige Linie zu verfolgen und mit Teheran weiter zu verhandeln. In der iranischen Presse wird der Standpunkt der Regierung weitgehend geteilt. Diese gab wiederholt zu verstehen, dass sie unter keinen Umständen auf die Urananreicherung verzichten werde – wie vom Weltsicherheitsrat gefordert. Der Iran soll damit
den Verdacht ausräumen, dass er Atombomben bauen will.

Ob sich der Weltsicherheitsrat zu Sanktionen durchringen kann, ist unklar, denn die Veto-Mächte Rußland und China haben wiederholt Vorbehalte selbst gegen schwache Sanktionen geäußert. Die USA machten deutlich, dass sie notfalls ohne die Vereinten Nationen mit Gleichgesinnten Staaten Sanktionen verhängen wollen.