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Prodi und Villepin beraten über Libanon-Einsatz

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Prodi und Villepin beraten über Libanon-Einsatz

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In Rom sind Italiens Regierungschef Romano Prodi und der französische Premierminister Dominique de Villepin zusammengekommen. Bei dem Gespräch ging es um den Wiederaufbau nach dem Krieg im Libanon. Sowohl Italien wie auch Frankreich wollen Truppen in den Libanon entsenden. Frankreich rechnet für seinen Militäreinsatz mit Kosten in Höhe von 100 Millionen Euro. Davon entfallen 70 Millionen auf die UNIFIL-Truppe und der Rest auf die sogenannte “Operation Baliste” zur Rettung von Flüchtlingen und zur Versorgung der UN-Truppe. Paris will sein UNIFIL-Kontingent auf 2000 Mann aufstocken. Rund 400 Soldaten sind schon vor Ort, am kommenden Montag soll ein 900 Mann starkes Kampfbataillon folgen. Auch italienische Soldaten trafen vor der libanesischen Küste ein. Die fünf Kriegsschiffe sind Teil der internationalen Friedenstruppe und ankern vor der südlibanesischen Hafenstadt Tyrus. An diesem Samstag sollen die ersten 1000 Soldaten an Land gehen, berichteten italienische Medien. Insgesamt will Italien 2500 Soldaten in das Krisengebiet schicken. Die deutsche Bundesregierung will sich unbestätigten Berichten zufolge mit mehr als 1500 Soldaten an dem Einsatz beteiligen.