Eilmeldung

Eilmeldung

Siniora: Libanon-Hilfe finanziert nicht indirekt die Hisbollah

Sie lesen gerade:

Siniora: Libanon-Hilfe finanziert nicht indirekt die Hisbollah

Schriftgrösse Aa Aa

Fast doppelt so viel Millionen wie erhofft hat die internationale Geberkonferenz für den Libanon in Stockholm erbracht: nämlich 730 Millionen Euro. Der libanesische Ministerpräsident Fuad Siniora wies Bedenken des Westens, dass ein Teil des Geldes der Hisbollah zufließen könnte zurück: “Wir wollen alle Möglichkeiten nutzen, die die Spender ermutigen und versichern den Libanesen und der Weltgemeinschaft, dass das Geld die Bedürftigen im Libanon erreichen wird.”

Die Hilfsgelder sollen zur Linderung der größten Nöte der Libanesen verwendet werden. Dazu zählt die Errichtung von Unterkünften und die Beseitigung von nicht-explodierten Bomben. Für den langfristigen Wiederaufbau hofft Siniora Ende des Jahres bei einer Konferenz im eigenen Land weitere Mittel beschaffen zu können.

In Stockholm findet heute außerdem eine kleinere Geberkonferenz für den Gazastreifen statt.