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Iran und Atom: EU-Außenminister setzen weiter auf Verhandlungen

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Iran und Atom: EU-Außenminister setzen weiter auf Verhandlungen

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Zum Thema Iran und Atomrüstung haben die EU-Außenminister auf ihrem Treffen in Finnland Teheran nochmal Zeit gegeben, seine Haltung zu verdeutlichen. Ein Ultimatum des UNO-Sicherheitsrats hatte der Iran ignoriert und stattdessen eine eher doppeldeutige Erklärung abgegeben. EU-Chefdiplomat Javier Solana sagte, die Frist für eine Klärung sei nicht festgelegt, werde aber kurz sein. In den kommenden Tagen werden er den iranischen Chefunterhändler Larijani treffen.

Frankreichs Außenminister Douste Blazy erklärte, er habe erfahren, dass der Iran zu Verhandlungen bereit sei. Der finnische Außenminister Erkki Tuomiojan machte klar, wie wichtig es sei, Russland mit an Bord zu holen: “Wir wollen mit Russland mit einer Stimme sprechen und gemeinsam handeln. Russland ist ein wichtiger strategischer Partner, und dieses Treffen ist ein Beispiel guter Zusamenarbeit mit Russland.” Irans Präsident Ahmadinejad wurde allerdings wieder sehr massiv: Die im Westen seien die gößten Lügner der Geschichte, sagte er: Iran werde jedenfalls nicht ein Iota von seinem Recht auf Atom-Technologie abrücken.