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Italienisches Kontinent für UN-Truppe im Libanon

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Italienisches Kontinent für UN-Truppe im Libanon

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Im Libanon sind weitere italienische Soldaten zur Verstärkung der UN-Friedenstruppe im Libanon (UNIFIL) angekommen. Diese soll nach der UN-Resolution 1701 den Waffenstillstand zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz überwachen und die libanesische Armee dabei unterstützen, die Kontrolle über das Grenzgebiet zu Israel zu übernehmen. Der italienischen Beitrag läuft unter den Namen Operation Leonte: Das ist der antike Name für den Litani-Fluss, in dessen Umgebung das Kontingent stationiert werden soll.

Die UNIFIL wird nach dem Plan des Weltsicherheitsrats auf bis zu 15.000 Soldaten vergrößert. Dafür will Italien innerhalb von vier Monaten 2450 Soldaten in den Libanon entsenden; das erste Kontingent umfasst 880 Mann. Sie seien sehr freundlich empfangen worden, sagte ein Marineinfanterist. Die Leute seien auf die Straßen gekommen, um die Soldaten zu begrüßen. Doch nun müsse man erst einmal sehen, wie es weitergehe. Unterdessen wurde die für Montag geplante Entscheidung über einen deutschen Einsatz im Libanon von der Bundesregierung verschoben.