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Filmfestival Venedig: "Children of Men"

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Filmfestival Venedig: "Children of Men"

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London, es ist das Jahr 2027 — eine apokalyptische Welt. Menschen können keine Kinder mehr kriegen. In London Straßenschlachten, Müll überall, die Stadt eine Festung, belagert von illegalen Einwanderern und militanten Islamiten, eine Untergrundgruppe plant einen Aufstand. “Ich brauchte nur nach Bosnien, Irak, Palästina und Somalia zu schauen um zu erfahren, wie so was aussieht”, sagt Regisseur Alfonso Cuaron. Also totale Hoffnungslosigkeit? Nein, so ist es nicht, erklärt Cuaron: “Die einen sagen: Oh Gott, da ist ja nichts von Hoffnung in dem Film; andere sagen: da ist viel Hoffnung drin, und die Wahrheit ist eben, dass beide mit ihrem eigenen Verständnis von Hoffnung da rangehen.”

Eine Einwanderin aus Afrika wird wunderbarerweise doch schwanger, ein Aktivist bringt sie an einen sicheren Ort am Meer, und diese Geburt kann die Menschheit vor dem Aussterben bewahren. Mit “Children of Men” — “Kinder von Menschen” zielt Alfonso Cuaron auf höchste Ehren in Venedig. Hauptdarsteller sind Clare Hope-Ashitey und Clive Owen.