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Ford will Aston Martin verkaufen

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Ford will Aston Martin verkaufen

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Der angeschlagene amerikanische Autobauer Ford will die britische Luxussportwagenmarke Aston Martin verkaufen. Der drittgrößte Fahrzeughersteller der Welt will die Edelschmiede zur Kapitalbeschaffung und Wertsteigerung auf den Markt bringen. Für Kenner ist die Nobelmarke eine Legende und das nicht erst seit der Geheimagent ihrer Majestät, James Bond, das Modell DB5 durch den Film “Goldfinger” fuhr. Welchen Preis Konzernchef Bill Ford für Aston Martin haben will, ist nicht bekannt. Darum bemüht, das Unternehmen umzubauen und wieder rentabel zu machen, soll der Urenkel des Firmengründers Henry Ford sogar Carlos Ghosn auf eine Zusammenarbeit angesprochen haben. Doch der Chef von Renault-Nissan versucht zur Zeit eine Kooperation mit General Motors auf den Weg zu bringen. Die Schwierigkeiten des Konzerns sind riesig: Hier ein Blick auf die Verkaufszahlen Fords und der Konkurrenz im vergangenen Jahr: Bei General Motors waren es 8,4 Millionen Fahrzeuge, bei Toyota 7,5 und bei Ford 6,7. Der Nettoverlust von Ford im ersten Quartal beläuft sich auf 1,13 Milliarden Euro. In den nächsten sechs Jahren will Ford bis zu 30.000 Arbeitsplätze streichen und 14 Werke schließen.