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Madrid will härter gegen Flüchtlinge vorgehen

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Madrid will härter gegen Flüchtlinge vorgehen

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Angesichts des Rekordzustroms afrikanischer Bootsflüchtlinge auf die Kanarischen Inseln hat die spanische Regierung ein härteres Vorgehen angekündigt, und anderem verschärfte Grenzkontrollen und hohe Strafen für Schleuserbanden. Die stellvertretende Regierungschefin Maria Teresa Fernandez de la Vega sagte auf einem Treffen spanischer Botschafter in Madrid: “Wir werden nicht dulden, dass der Ansturm illegaler Immigranten anhält und die Ursprungsländer die ausgehandelten Rückführungsabkommen weiter ignorieren. Wir greifen jetzt durch. Jeder illegale Zuwanderer muss wissen, dass er früher oder später abgeschoben wird.” Spanien werde alleine nicht mit der Lage fertig. Wenn diese Krise nicht bewältigt werden könne, habe auch das vereinte Europa versagt. Fernandez de la Vega kündigte an, Spanien werde seine Grenzkontrollen verschärfen und härter gegen Schleuserbanden vorgehen. Am Samstag und Sonntag waren mehr als 1400 Afrikaner in Holzbooten auf den Kanaren gelandet, so viele wie nie zuvor an einem einzigen Wochenende.