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Pipeline von Burgas nach Alexandroupolis geplant

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Pipeline von Burgas nach Alexandroupolis geplant

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Der zeitaufwändige und umweltgefährdende Transport von Erdöl aus dem Schwarzen Meer ins Mittelmeer soll in Zukunft reduziert werden. Russland, Griechenland und Bulgarien wollen bis Jahresende ein Abkommen über den Bau einer Pipeline unterzeichnen. Das vereinbarten Russlands Präsident Wladimir Putin, der griechische Regierungschef Kostas Karamanlis und das bulgarische Staatsoberhaupt Georgi Parwanow in Athen. Nach dem Transport des Erdöls vom Kaspischen Meer bis ins bulgarische Burgas soll es hier mittels einer Pipeline in den griechischen Ägäishafen Alexandroupolis gebracht werden. Der Bau der etwa 285 Kilometer langen Erdölleitung wird 700 Millionen Euro kosten. Ihre jährliche Kapazität: 35 Millionen Tonnen Erdöl. Die neue Pipeline soll eine Alternative zu russischen Rohöltransporten über den Bosporus und die Dardanellen darstellen. Ihr Bau wird voraussichtlich zwei Jahre in Anspruch nehmen. Wann damit begonnen wird, ist zur Zeit aber noch unklar.