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Tierfilm-Showmaster stirbt nach Angriff eines Stachelrochens

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Tierfilm-Showmaster stirbt nach Angriff eines Stachelrochens

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Durch den Angriff eines Stachelrochens ist einer der bekanntesten Tierfilmer Australiens ums Leben gekommen. Steve Irwin, genannte “Crocodile Hunter”, mit seiner Show auch in den Vereinigten Staaten und Großbritannien ein Begriff, wurde 44 Jahre alt. Irwin besaß einen eigenen Zoo im Nordosten Australiens und spielte sich selbst in einem Film namens “Crocodile Hunter”, gedreht 2002 in den USA. Mit unkonventionellen Mitteln trat Irwin für eine Entmystifizierung gefährlicher Tiere ein – so fütterte er ein Krokodil mit toten Hühnern und hatte dabei seinen wenige Monate alten Sohn Bob auf dem Arm.

Gemeinsam mit seiner Frau Terri vertrat Irwin die Meinung, man könne gefährliche Krokodile fangen und umsiedeln, ohne sie zu töten – selbst wenn sie bereits Menschen angefallen haben. Irwins Arbeitsunfall ereignete sich bei Dreharbeiten für seine Show in der Nähe des Großen Barriereriffs vor der Küste Australiens, dem größten Korallenriff der Erde. Der Stachelrochen hat einen peitschenartigen Schwanz mit scharfen, manchmal mit Widerhaken versehenen Stacheln am Ende. Diese Stacheln sind mit giftigen Drüsen verbunden.