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Blair verteidigt Konzept zur Prävention "sozialer Problemfälle"

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Blair verteidigt Konzept zur Prävention "sozialer Problemfälle"

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Der britische Premierminister Tony Blair hat in York sein Konzept zur Prävention “sozialer Problemfälle” verteidigt. Blair will verhindern, dass Kinder, die in “Hoch-Risiko-Familien” geboren werden, zu Problem-Teenagern werden. In der vergangenen Woche hatte Blair Kritik mit der Ankündigung erregt, solche Fälle “sogar vor der Geburt” zu identifizieren. “Wenn schon in früher Kindheit klar ist, dass für Kinder die Gefahr besteht, in einem Umfeld aufzuwachsen, das von mehreren Problemen geprägt ist, wie zum Beispiel Drogenmissbrauch und Kriminalität, dann sollten wir nicht darauf warten, dass das Kind auf die schiefe Bahn gerät, sondern eingreifen mit der richtigen Hilfe, mit Unterstützung und einem disziplinierenden Rahmen für die Familien”, sagte Blair auf einer Konferenz der Rowntree-Stiftung in York. Innerhalb der Labour-Partei kursieren nach Medienberichten mehrere Schreiben in denen Blair zum baldigen Rücktritt aufgefordert werden soll.