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Suche nach Überlebenden in russischer Goldmine

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Nach dem Ausbruch eines Feuers in einem russischen Goldbergwerk sind zwölf der eingeschlossenen Bergleute tot aufgefunden worden. 21 Männer werden noch vermisst. Rettungskräfte versuchen weiterhin, durch Nebenstollen zu ihnen vorzudringen. Das Feuer ist aber immer noch nicht gelöscht.

31 Bergleute konnten sich vor den Flammen retten. “In einem Schacht wurde geschweißt,” erzählt einer von ihnen; “dann brach das Feuer aus, es gab jede Menge Rauch. Die einen konnten mit viel Glück entkommen. Die anderen blieben drinnen. Mein Bruder war unter ihnen.” Das Bergwerk liegt in der sibirischen Region Tschita, nahe der Grenze zur Mongolei und zu China. Es gehört der mehrheitlich britischen Gesellschaft Highland Gold.

Fünfzehn der geretteten Bergleute werden im Krankenhaus behandelt. Auch viele Rettungskräfte wurden mit Rauchvergiftungen hierher gebracht. Aus anderen Regionen wurde inzwischen Verstärkung angefordert. Auch aus Moskau sind Spezialisten unterwegs. Der Katastrophenschutz hofft noch, Überlebende zu finden. Die Bergleute haben Atemgeräte, mit denen sie einige Zeit unter Tage überstehen könnten. Die Rettungskräfte leiten außerdem Frischluft in die Schächte.