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Ungenügende Sicherheitsbedingungen in russischer Mine

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Ungenügende Sicherheitsbedingungen in russischer Mine

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Einen Tag nach dem Minenunglück in Russland fehlt von den verschütteten Bergleuten weiter jede Spur. Rettungskräfte versuchten während der ganzen Nacht, die mindestens 21 verschwundenen Arbeiter ans Tageslicht zu bringen. Zwölf Leichen wurden aus der Goldmine im ostsibirischen Tschita geborgen. 31 Bergleute konnten sich aus eigener Kraft befreien. Ursache des Unglücks ist ein Brand in bis zu 130 Meter Tiefe.

Es wird vermutet, dass die Flammen auf die Holzpfeiler übergriffen. Schon länger sind die miserablen Arbeitsbedingungen in der Mine der britisch-kanadischen Gesellschaft Highland Gold Mining bekannt. Nun sollen die Sicherheitsbedingungen in weiteren Minen der Region genauer untersucht werden.