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Assad gibt grünes Licht für EU-Grenzschützer

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Assad gibt grünes Licht für EU-Grenzschützer

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Syrien hat sich nach Angaben der italienischen Regierung damit einverstanden erklärt, dass an seiner Grenze zum Libanon europäische Grenzschützer stationiert werden. Der syrische Staatschef Baschar Al-Assad habe seinen Vorschlag angenommen, einige hundert Grenzschützer aus der Europäischen Union zu entsenden, sagte der italienische Regierungschef Romano Prodi am Samstag in Bari.

Die Einigung mit Assad sei von ausserordentlicher Wichtigkeit, so der Ministerpräsident, auch wenn die EU-Grenzschützer keine Waffen und auch keine Uniformen tragen würden. Ihre Aufgabe wird es sein, Waffenschmuggel über Syriens Grenze in den Libanon an die radikal-islamischen Hisbollah-Milizen zu verhindern.

UN-Generalsekretär Kofi Annan erklärte unterdessen, Syriens Präsident Baschar Al-Assad habe zugesagt, die Patrouillen an der Grenze zum Libanon zu verstärken. Al-Assad habe ihn angerufen und versprochen, ein Bataillon an der Grenze zu stationieren, um diese besser zu kontrollieren.

Die meisten Soldaten für die UN-Truppe, die den Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah überwachen soll, stellt Italien. Im kommenden Jahr wird Italien voraussichtlich das Kommando der Truppe von Frankreich übernehmen.