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11. September: Die USA gedenken der Opfer

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11. September: Die USA gedenken der Opfer

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Fünf Jahre nach den Anschlägen vom 11. September haben die USA am Montag mit Schweigeminuten und Trauerfeiern der fast 3.000 Todesopfer gedacht. Um 8.46 Ortszeit, dem Zeitpunkt an dem das erste der vier entführten Verkehrsflugzeuge in das World Trade Center raste, lud der New Yorker Bürgermeister von Michael Bloomberg, die Menschen zu einem Moment des Schweigens ein.

Aus aller Welt trafen Solidaritätsbekundungen in den USA ein. Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel mahnte, im Kampf gegen den Terror müsse das Völkerrecht geachtet und andere Kulturen toleriert und respektiert werden. US-Präsident George W. Bush und seine Frau Laura nahmen an einer Gedenveranstaltung in einer Feuerwehrwache an der Lower East Side teil; neben ihnen die Tür eines bei dem Einsturz der Gebäude zerstörten Löschwagens.

Am Ground Zero verlasen Ehe- und Lebenspartner der Opfer alphabetisch die 2749 Namen der Toten. Am Fundament der eingestürzten Wolkenkratzer waren zwei Wasserbecken aufgebaut worden, die die Zwillingstürme symbolisieren. Dort legten Angehörige Blumen nieder. Auch in Shanksville im Bundesstaat Pennsylvenia, wo eine der entführten Maschinen abstürzte, fand eine Gendenkveranstaltung statt.