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ASEM-Gipfel mit Absichtserklärungen, aber wenig konkreten Ergebnissen

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ASEM-Gipfel mit Absichtserklärungen, aber wenig konkreten Ergebnissen

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Auch beim EU-Asien-Gipfel in Helsinki haben die Teilnehmer der Opfer des 11. September mit einer Schweigeminute gedacht. In einer gemeinsamen Erklärung betonten sie die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit und Dialogs auch in strittigen Themen. Kein Land könne der Herausforderung des Terrorismus allein Herr werden.

Der Krieg gegen den Terrorismus sei noch lange nicht gewonnen, es bliebe eine Menge zu tun, in Sicherheitsfragen wie auf politischer Ebene, erklärte EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso. Es müsse auch klargestellt werden, dass es inakzeptabel sei, Religion als Begründung für politische zerstörerische Zwecke zu nutzen. Man müsse auf multilateralem Wege alle Kräfte bündeln, um diese globale Bedrohung der Gesellschaft und ihrer Werte zu bekämpfen.

Eine anderer versteckter Fingerzeig an die USA: Die EU-Staaten und ihre 13 asiatischen Partner erklärten das Kyoto-Protokoll zum angemessenen Mittel zum Klimaschutz, das fortzuschreiben sei. Die USA verweigern ihre Teilnahme. Europäer und Asiaten kritisierten zudem die durch den Außenminister vertretene Militärjunta von Myanmar, einst Birma, wegen des Mangels an Demokratie. An den Iran appellierten sie, sein Atomanreicherungsprogramm auszusetzen.