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Spanien Regierung fordert nationalen Immigrationspakt mit konservativer Opposition

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Spanien Regierung fordert nationalen Immigrationspakt mit konservativer Opposition

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Der unverminderte Strom von Armutsimmigranten auf die Kanarischen Inseln hat die spanische Regierung zu einer Kursänderung bewogen. Vize-Regierungschefin Maria Teresa Fernandez de la Vega forderte den Chef der oppositionellen Volkspartei, Mariano Rajoy, auf, dabei mit der Regierung zusammenzuarbeiten. Sie sagte: “Da alle Maßnahmen, die Herr Rajoy fordert, bereits von uns in Angriff genommen wurden, bin ich zuversichtlich, dass er bereit ist, einen nationalen Immigrationspakt zu unterschreiben.” De La Vega hatte angekündigt, dass es eine massenhafte Amnestie für illegale Immigranten wie im letzten Jahr nicht mehr geben werde. Der Sprecher der Volkspartei, Eduardo Zaplana, reagierte skeptisch: “Die Regierung übersieht, dass sie mit der Amnestie in der Vergangenheit einen großen Fehler gemacht hat. Es wird schwierig, sich zu einigen, wenn der Arbeitsminister nicht aufhört eine neue Amnestie vorzuschlagen.”

Aus dem Arbeitsministerium hieß es, Spanien brauche in Zukunft noch mehr ausländische Arbeitskräfte. Dagegen hatte ein anderer Regierungsvertreter gesagt, der spanische Arbeitsmarkt sei gesättigt und die Aufnahmefähigkeit des Landes erschöpft.