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Royal reist nach Rom

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Royal reist nach Rom

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Die französische Präsidentschaftsbewerberin Ségolène Royal ist während ihrer Europa-Reise mit dem italienischen Ministerpräsidenten Romano Prodi in Rom zusammengekommen. Royal, aussichtsreichste Präsidentschaftskandidatin der Sozialisten, wird von ihren Kritikern mangelnde Auslandserfahrung vorgeworfen. Doch die Europareise diene nicht dazu, ihr politisches Image aufzupolieren, so Royal.

Nein, sie reise nicht, um ihr Bild in der Öffentlichkeit aufzuwerten, aber sie komme dorthin, wo man sie einlade. Und sie komme, um mitzureden und zuzuhören. Und sie komme, um dem französischen Volk zu erklären – falls sie nominiert werde, wie sie den internationalen Dialog einschätze und die Zukunft Europas sehe. Und vor allem: Wie sie die Rolle Frankreichs in diesem internationalen Dialog sehe.

Prodis Verdienst sei es, dass Italien wieder eine Rolle in Europa spielt, während sein Vorgänger Silvio Berlusconi Verbündeter der Amerikaner war, so Royal. Nach Rom wird die französische Sozialistin auch in Madrid und in Brüssel erwartet.