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Atomstreit: Iran bietet erneut Verhandlungen an - China schließt Sanktionen aus

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Atomstreit: Iran bietet erneut Verhandlungen an - China schließt Sanktionen aus

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Im Atomstreit hat der Iran erneut Verhandlungen ohne Vorbedingungen gefordert. Auf einer Tagung der Internationalen Atomenergieorganisation in Wien bekräftigte der Iranische Vertreter Ali Ashgar Soltanieh, sein Land wolle den Konflikt im Dialog und über Verhandlungen lösen. Die USA hatten sich gestern in Wien erneut für rasche Sanktionen ausgesprochen. Soltanieh beschuldigte die USA, die Verhandlungen mit ihren Sanktionsdrohungen zu sabotieren. “Die Angelegenheit muss wieder zurück an die Internationale Atomenergieorganisation. Der Weltsicherheitsrat darf überhaupt nichts damit zu tuten haben. Ich hoffe, dass dies der ganzen Welt zeigt, dass der Iran für eine friedliche Lösung dieser Frange durch Dialog eintritt”, sagte Soltanieh.

China schließt Sanktionen gegen den Iran vorerst aus. Ministerpräsident Wen Jiabao, der sich zu einem Kurzbesuch in Berlin aufhält, sagte nach einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel, die Iran-Atomfrage müsse gelöst werden, aber Sanktionen führten nicht unbedingt zu diesem Ziel. Sie könnten sogar das Gegenteil auslösen.