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Frontex bezeichnet Mission vor Kanarischen Inseln als erfolgreich

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Frontex bezeichnet Mission vor Kanarischen Inseln als erfolgreich

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Europa auf der Jagd nach illegalen Einwanderern: Seit der Flut von Flüchtlingsbooten auf die Kanarischen Inseln und seit Spaniens Hilferuf nach Solidarität patrouillieren EU-Schiffe und -Flugzeuge zwischen Spanien und Afrika. Die Mission sei erfolgreich, ließ Frontex, die zuständige noch junge EU-Agentur für Grenzschutz jetzt in einer Pressemitteilung wissen. Die Spanier hatten sie zuvor als ineffizient kritisiert. Vier Millionen Euro stehen Frontex für die Mission zur Verfügung, zu ihrer Verbesserung bräuchte es mehr Geld und Personal, hieß es. Sie verstärkt die spanische Küstenwache und arbeitet auch mit afrikanischer Seite zusammen: “Unsere Aufgabe ist es, jedes gesichtete ´Cayuco´, also die Flüchtlingsboote, dem Frontex-Koordinierungsbüro auf Teneriffa zu melden, damit sie sich mit den senegalesischen Behörden in Verbindung setzen können und die Menschen gestoppt und in ihre Heimat zurückgebracht werden, bevor sie die Hoheitsgewässer verlassen.”

Mehr als 20.000 Afrikaner sind seit Januar an kanarischen Küsten gestrandet, eine Rekordzahl, und viele von ihnen kommen aus dem Senegal. Die verstärkte gemeinsame Kontrolle der Außengrenzen ist eine erste Reaktion der EU auf den Ansturm – doch fürchten manche Politiker, dass die Union vor lauter Grenzschutz eine gezielte, ökonomisch sinnvolle Zuwanderungspolitik aus den Augen verliert.