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IWF hebt Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft an - Warnung vor globalen Ungleichgewichten

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IWF hebt Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft an - Warnung vor globalen Ungleichgewichten

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Der Internationale Währungsfonds hat sich über die weiteren Aussichten der Weltwirtschaft optimistisch gezeigt. Das geht aus dem halbjährlichen Konjunkturbericht hervor, der in Singapur vorgestellt wurde. In dem asiatischen Stadtstaat begann die Jahrestagung von IWF und Weltbank. Gleichzeitig warnte der IWF vor wachsenden Risiken durch die globalen Ungleichgewichte. Ein Ungleichgewicht sei die zentrale Bedeutung der USA für die Weltwirtschaft, erklärte IWF-Chefvolkswirt Raghuram Rajan. Es sei nicht abzusehen, wie sich der abschwächende US-Immobilienmarkt und von ihm abhängende Branchen auf die Weltwirtschaft auswirkten. Laut IWF bleiben die USA die wichtigste Wachstumslokomotive. Für dieses Jahr wird dort ein Zuwachs von 3,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwartet. In Japan und der Eurozone wächst die Wirtschaftschaft demnach nur deutlich weniger.

Ein ähnliches Bild bietet sich 2007. Der IWF rechnet mit 2,9 Prozent für die USA, 2,1 Prozent für Japan und zwei Prozent für die Eurozone. Einen Aufschwung hat indes die Jahrestagung der Finanzinstitutionen verursacht, nämlich für die Wirtschaft Singapurs. Die ohnehin stets saubere Stadt ist noch mehr geschmückt und geputzt als sonst. Doch dies schafft bei den Bewohnern nicht nur Freude. Die Tagung bringe Singapur Geld, meint einer, aber die Kosten für die Veranstaltung seien hoch und müssten vom Steuerzahler getragen werden. Die Tagung mit rund 24.000 Delegierten dauert bis zum 20. September.