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Anschläge in Kirkkuk

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Anschläge in Kirkkuk

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Bei drei Sprengstoffanschlägen in der nordirakischen Ölstadt Kirkuk sind 20 Menschen getötet und 65 verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde ein Anschlag im Zentrum der Stadt verübt, unweit der Büros der Parteien Patriotische Union Kurdistans des irakischen Präsidenten Talabani und Demokratische Partei Kurdistans.

In Kirkuk rund 250 Kilometer nördlich von Bagdad leben unterschiedliche Bevölkerungsgruppen. Die Stadt war in der Vergangenheit mehrfach Schauplatz von Anschlägen. Eine der Autobomben explodierte in einem mit Sprengstoff beladenen Lkw in der Nähe des staatlichen Fernsehsenders El Irakia und einem Ermittlungszentrum der Polizei. Unter den Verletzten waren mehrere Polizisten, auch der Leiter des Ermittlungszentrums. Zu den Hintergründen des Anschlags wurde zunächst nichts bekannt.