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Festnahme im Jemen

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Festnahme im Jemen

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Nach einer mehrstündigen Belagerung und einem Schusswechsel haben Sicherheitskräfte im Jemen vier mögliche Mitglieder von Al Qaeda festgenommen. Die Männer wollten offenbar einen Sprengstoffanschlag in der Hauptstadt Sanaa verüben. Die Festgenommenen, allesamt jemenitische Staatsbürger, sollen laut Innenminister Raschad al Aleimi Verbindungen zu vier Selbstmordattentätern gehabt haben, die am Freitag einem vereitelten Doppelanschlag auf die Ölindustrie des arabischen Landes ums Leben kamen.

Die Sicherheitskräfte stellten zwölf Behältnisse mit jeweils 40 bis 50 Kilogramm hochexplosivem Sprengstoff sicher. Die Männer wollten demnach Anschläge in der Hauptstadt Sanaa verüben. Am 20. September finden im Jemen Präsidentschaftswahlen statt. Ob die Anschlagspläne damit in Zusammenhang standen, wurde zunächst nicht bekannt.

Vor sechs Jahren gab es den letzten großen Terroranschlag im Jemen. Damals hatten Mitglieder der Al Qaeda nahe der Hafenstadt Aden das amerikanische Kriegsschiff «USS-Cole» mit einem Schnellboot angegriffen, 17 Marine-Angehörige starben.