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Rechtsextreme in den Landtag von Mecklenburg gewählt

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Rechtsextreme in den Landtag von Mecklenburg gewählt

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In Deutschland ist die rechtsextreme NPD künftig offenbar in einem zweiten. Landtag vertreten: Bei den Wahlen im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern konnte sie die 5-Prozent-Hürde überwinden. Bei den Befragungen am Ausgang der Wahllokale kam sie auf 6,5 Prozent. Ministerpräsident Harald Ringsdorff wird vermutlich weiterregieren können: Seine SPD dürfte erneut stärkste Partei werden – trotz deutlicher Verluste. Ihr wurden 30 Prozent vorausgesagt, wenig mehr als der konservativen CDU. Nach diesen ersten Prognosen könnten die Sozialdemokraten ihre Koalition mit der Linkspartei fortsetzen.

Auch in der Hauptstadt Berlin könnte die rot-rote Koalition offenbar weiterregieren. Die SPD des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit bleibt den Prognosen zufolge auch in Berlin stärkste Partei – mit gut 30 Prozent. Der Linkspartei muss mit großen Einbußen rechnen: Ihr wurden rund 13 Prozent vorhergesagt – wie auch den Grünen. Die SPD hätte so zwei potentielle Koalitionspartner.