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Sozialdemokraten halten Mehrheit in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern

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Sozialdemokraten halten Mehrheit in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern

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In Deutschland ist die rechtsextreme NPD künftig offenbar in einem zweiten Landtag vertreten: Bei den Wahlen im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern erhielt sie nach Hochrechnungen rund sieben Prozent der Stimmen. Die Sozialdemokraten erlitten in dem ostdeutschen Bundesland schwere Verluste, doch liegt die SPD noch immer knapp vor den konservativen CDU, und so dürfte Minister-Präsident Harald Ringsdorff weiterregieren können – und voraussichtlich auch weiterhin mit der Linkspartei.

Doch Thema des Abends war der Erfolg der Rechtsextremen in dem Bundesland. In Berlin kam die NPD nur auf rund zwei Prozent – womit sie den Einzug ins Abgeordnetenhaus klar verfehlte, zur Freude auch des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit, der wie erwartet weiterregieren kann. Seine SPD konnte noch etwas zulegen. Wowereits gegenwärtiger Koalitionspartner, die Linkspartei, erlitt herbe Verluste. Die Grünen hingegen legten zu; mit ihnen hat die SPD nun einen zweiten potenziellen Partner.