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Chrysler drosselt US-Produktion - Zetsche: kein Chrysler-Verkauf

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Chrysler drosselt US-Produktion - Zetsche: kein Chrysler-Verkauf

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Die erwarteten Milliardenverluste im laufenden Jahr lassen Chrysler zu massiven Produktionskürzungen greifen. Die US-Tochter von DaimlerChrysler werde im zweiten Halbjahr nur 705.000 statt der geplanten 840.000 Fahrzeuge ausliefern, teilte die Konzernführung in einer Analystenkonferenz mit.

Einen Verkauf von Chrysler mit den Marken Chrysler, Jeep und Dodge schloss Vorstandschef Dieter Zetsche aber aus. Für das vierte Quartal erwartet er eine Verbesserung des Absatzes. Vom Herbst an sollen kleinere Modelle der veränderten Nachfrage auf dem US-Markt gerecht werden.

Für 2007 rechnet Zetsche dann wieder mit einem Anstieg der Absatzzahlen. Nähere Angaben machte er jedoch nicht. Der Konzern sehe sich zur Zeit nicht in der Lage, für Chrysler Planzahlen vorzulegen. Bei der Kernmarke Mercedes soll der Absatz 2006 hingegen erstmals seit drei Jahren wieder steigen.