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Unfälle in Minen: Mehr als 50 Tote

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Unfälle in Minen: Mehr als 50 Tote

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In zwei ehemaligen Sowjetrepubliken haben sich erneut tödliche Grubengasungklücke ereignet. Im kasachischen Karaganda wurden bei einer Explosion etwa 40 Arbeiter im Kohlebergwerk “Lenin” verschüttet. Acht von ihnen wurden zunächst als vermisst gemeldet. Nach Behördenangaben besteht jedoch keine Hoffnung mehr.

Die Mine gehört zum weltgrößten Stahlkonzern Arcelor Mittal. Der Präsident sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Die Unfallursache solle schnell geklärt werden.

Doch die Minen der ehemaligen Sowjetunion sind seit langem für ihre katastrophalen Sicherheitsbedingungen bekannt. Auch in einer der gefährlichsten Gruben – der Schachtanlage Sasjadko im ostukrainschen Donietzk – starben am Mittwoch 13 Menschen an einer Methanvergiftung. Mehr als 60 weitere wurden verletzt.

Dort hatten sich in den vergangenen Jahren bereits mehrere tödliche Unglücke ereignet.