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Ungarische Oppositionspartei sagt Großkundgebung gegen Regierungschef ab

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Ungarische Oppositionspartei sagt Großkundgebung gegen Regierungschef ab

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Der ungarische Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany hat die Entscheidung der größten Oppositionspartei FIDESZ begrüßt, die für Samstag geplante Protestdemonstration gegen ihn abzusagen. In der Sache blieb Gyurcsany hart: “Die Regierung wird weder ihre Politik ändern noch den Reformpfad verlassen”, erhklärte Gyurcsany.

Ein Sprecher der konservativen Bürgerunion FIDESZ begründete die Absage der geplanten Großkundgebung mit Sicherheitserwägungen. Man habe aus Sicherheitskreisen «konkrete Informationen über geplante Bombenanschläge und
andere Provokationen» erhalten, erläuterte Laszlo Köver.

In der Zwischenzeit flauten die Unruhen im Land etwas ab. Gleichzeitig stieg die Zahl der friedlichen Demonstranten, die vor dem Parlament Gyurcsanys
Rücktritt verlangten.

Die Proteste werden von der Bürgerunion unterstützt. Sie lehnte am Donnerstag ein Gesprächsangebot des Regierungschefs ab. Gyurcsany sei eine «Persona non grata» in der ungarischen Politik. Er selbst sei das Problem.