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Harmonie beim Dreiergifel in Compiègne

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Harmonie beim Dreiergifel in Compiègne

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Im nordfranzösischen Compiègne haben sich am Samstag die Präsidenten Frankreichs und
Russlands und die deutsche Bundeskanzlerin zu einem Dreiergipfel getroffen. Im Mittelpunkt des Meinungsaustausches standen die Krise um die iranischen Atompläne, die Friedensaussichten im Nahen Osten und die Energiepolitik.

Nach dem russischen Einstieg beim deutsch- französischen Flugtechnikkonzern EADS wollen die drei Staaten die Möglichkeiten einer engen Kooperation im Flugzeugbau ausloten. Zu diesem Zweck soll eine Expertenkommission gebildet
werden.

Auf der gemeinsamen Pressekonferenz im Anschluß an die Beratungen, bezeichnete der französische Staatspräsident Jacques Chirac den Gipfel, als “traditioneelles Treffen, das es ermögliche die strategische Partnerschaft zwischen der EU und
Rußland auf wirtschaftlichem und politischem Gebiet auszubauen.

Der russische Präsident Wladimir Putin drückte seine Hoffnung aus, daß das Treffen die Zusammenarbeit zwischen der EU und Rußland gestärkt habe.

Die Bedeutung der Zusammenarbeit im Energiebereich betonte Bundeskanzlerin
Merkel. “Wir haben darüber geredet, wie kann eine solche Kooperation gerade im Bereich der Energie aussehen, ich denke, sie muß darauf beruhen, daß wir zuverlässige Partner sind, und daß natürlich ein Interesse von gegenseitigem Nutzen besteht, als das, was man eine “win-win-option” nennt”, sagte Merkel.