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Nach Transrapid-Unfall geht Suche nach Ursache weiter

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Nach Transrapid-Unfall geht Suche nach Ursache weiter

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Nach dem schweren Unfall der Magnetschwebebahn Transrapid geht in Deutschland die Suche nach der Ursache weiter. Bergungstrupps sind weiter vor Ort, um Trümmer zu beseitigen und Spuren zu sichern. Sowohl menschliches Versagen als auch ein technischer Fehler werden nicht ausgeschlossen. Bei dem Unglück waren 23 Menschen getötet worden. Zehn Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht. Bundeskanzlerin Angela Merkel reiste zum Unfallort und sprach den Hinterbliebenen ihr Mitgefühl aus. Der führerlose Zug war mit 170 Stundenkilomtern auf einen Werkstattwagen geprallt. Die beiden Insassen des Wagens überlebten den Unfall schwerverletzt. Experten versuchen nun zu klären, warum der Zug vom Testbahnhof Lathen aus losfuhr, obwohl der Arbeitswagen noch auf der Strecke war. An Bord des Transrapid waren 33 Fahrgäste. Die Identifizierung der Toten dauere noch an, hieß es.
Der zerstörte Zug soll zunächst auf der Trasse stehenbleiben. Die Rettungsarbeiten waren schwierig, weil der Transrapid auf einer Trasse in einer Höhe von gut fünf Metern fährt. Für die Bergung der Opfer wurden Drehleitern eingesetzt.