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Diplomatischer Zwischenfall in New York mit venezolanischem Außenminister

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Diplomatischer Zwischenfall in New York mit venezolanischem Außenminister

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Venezuelas Präsident Hugo Chavez, der seinen amerikanischen Kollegen George W Bush jüngst als Teufel beschimpfte, hat nach eigenem Bekunden keine Angst, von den USA nun getötet zu werden. Besorgte Freunde in den USA hätten angerufen und gesagt, er sei nun zum Tode verurteilt, weil er Bush als Teufel bezeichnet habe. Anscheinend sei der Teufel sehr verärgert. Angeblich habe er sogar Anweisung gegeben, ihn – Chavez – zu töten. Doch dass werde Gott verhindern, und auch die Menschen hier würden ihn schützen, und so würden alle hier weiterleben.

Chavez hatte in einer Rede vor der UN-Vollversammlung erklärt, vor ihm habe hier der leibhaftige Teufel gesprochen, offenbar ein Hinweis auf Bush. Am Rednerpult rieche es noch nach Schwefel, fügte Chavez hinzu. Unterdessen kam es in New York zu einem diplomatischen Zwischenfall mit Venezuelas Außenminister Nicolas Maduro, als dieser seinen Heimflug antreten wollte: Seine Delegation sei am Flughafen anderthalb Stunden lang festgehalten worden, sagte Maduro. Die Polizei habe ihm sogar Handschellen und Schläge angedroht, und dies, nachdem er sich als venezolanischer Außenminister zu erkennen gegeben habe. Seine Delegation habe die Beamten auch auf internationales Recht hingewiesen, aber das habe alles nur noch schlimmer gemacht. Nach amerikanischen Medienberichten erklärte ein Mitarbeiter des Weißen Hauses, die Beamten hätten nicht gewusst, wen sie sich vor sich hatten.