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Benedikt XVI. betont Notwendigkeit des Dialogs mit der islamischen Welt

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Benedikt XVI. betont Notwendigkeit des Dialogs mit der islamischen Welt

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Papst Benedikt XVI. hat am Montag in seiner Sommerresidenz Castelgandolfo die Vatikan-Botschafter verschiedener islamischer Staaten empfangen. Insgesamt nahmen mehr als 20 diplomatische Vertreter aus Ländern mit überwiegend muslimischer Bevölkerung sowie führende muslimische Geistliche an dem Treffen teil. Unter anderem waren die Vatikan-Botschafter aus Pakistan, Indonesien, dem Libanon und dem Irak der Einladung gefolgt.

Benedikt XVI. betonte die Notwendigkeit eines offenen Dialogs zwischen dem Christentum und der islamischen Welt. Es sei wichtig, dass Christen und Moslems eine gemeinsame Basis fänden, so der Papst, um den Herausforderungen der modernen Welt zu begegnen und um zusammen für Menschenwürde und Menschlichkeit eintreten zu können.

Der Dialog mit den Muslimen ist beeinträchtigt, seit Benedikt XVI. bei seinem Bayern-Aufenthalt einen byzantinischen Kaiser mit den Worten zitierte, der Prophet Mohammed habe nur “Schlechtes und Inhumanes” gebracht, weil er den Glauben mit dem Schwert verbreiten wollte. Nach Protesten in der islamischen Welt hatte der Papst sich zwar bedauernd geäußert, seine Aussagen jedoch nicht zurückgenommen.