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Ölpreis ist stark gesunken

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Ölpreis ist stark gesunken

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Der Ölpreis ist auf seinen tiefsten Stand seit Anfang März gefallen. Hauptursachen dafür sind die geringeren geopolitischen Spannungen und die Ankündigung des Konzerns BP, die beschädigte Pipeline in Alsaka früher als geplant wieder in Betrieb zu nehmen. Auch drückt die Angst auf die Preise, dass sich die Konjunktur in den USA abkühlen könnte.

Im Vergleich zu Juli und August gingen die Ölpreise um 24 Prozent auf unter 60 Dollar zurück. Damals sorgten Bedenken über Angebotskürzungen im Iran und in Nigeria sowie mögliche Auswirkungen der Wirbelsturm-Saison in den USA für Rekordpreise. Früher als vorgesehen – nicht erst Ende Oktober sondern bereits in der nächsten Woche – soll die Erdölanlage von BP in Alaska wieder in Betrieb genommen werden. Aus der Prudhoe-Bay kommen acht Prozent der Ölproduktion der USA. Auch der Atomstreit mit dem Ölproduzenten Iran hatte die Preise erhöht. Eine Begnung des EU-Beauftragten für Außen- und Sicherheitspolitik, Javier Solana, mit dem iranischen Unterhändler für Nuklearfragen, Ali Laridchani, in den kommenden Tagen gibt nun Hoffnung auf eine politische Lösung. Um einem Preisverfall entgegenzuwirken, erwägt die OPEC die Produktion zurückzufahren.