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Sammelklage wegen "Light"-Zigaretten angenommen

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Sammelklage wegen "Light"-Zigaretten angenommen

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Ein amerikanisches Gericht hat eine Sammelklage gegen die US-Tabakindustrie angenommen, in deren Rahmen Raucher von “Light”-Zigaretten eine Entschädigung von mehr als 150 Milliarden Euro fordern. Die Kläger werfen den Tabakkonzernen vor, sie mit der Bezeichnung Light getäuscht zu haben. Es sei der fälschliche Eindruck erweckt worden, dass Zigaretten dieser Art weniger gesundheitsschädlich seien als andere Produkte.

Beklagt sind die weltweit größten Tabakunternehmen, darunter Altria, das Mutterunternehmen von Philip Morris, sowie die Firmen RJ Reynolds und British American Tobacco. Bei einer Anhörung vor zwei Wochen hatte das Gericht in New York noch in Frage gestellt, ob sich individuelle Entschädigungsansprüche einer so großen Gruppe von Betroffenen nachweisen lassen. Zwei der beklagten Unternehmen haben angekündigt, dass sie Einspruch gegen die Klagezulassung erheben werden.