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Bush kritisiert US-Geheimdienstbericht

US-Präsident George W. Bush hat der Einschätzung der amerikanischen Geheimdienste widersprochen, der Krieg im Irak habe eine Zunahme terroristischer Aktivät bewirkt. Auszüge des Geheimdienstberichts waren am Wochenende von der New York Times veröffentlicht worden. Am Dienstag entschied der Präsident, den gesamten Bericht freizugeben, damit sich die amerikanische Öffentlichkeit selbst ein Bild machen kann.

Bush´s Urteil über die Schlussfolgerungen seiner Geheimdienste war eindeutig. Er sei absolut nicht der Meinung, dass es ein Fehler gewesen sei, in den Irak zu gehen. Es sei naiv zu glauben, Amerika sei weniger sicher, weil es gegen die vorgehe, die dem Land schaden wollten, so der Präsident.

Die Demokratische Partei erklärte umgehend, der Bericht zeige, dass im Irak ein Kurswechsel erforderlich ist. Laut Einschätzung der Geheimdienste hat der Krieg im Irak das Entstehen einer neuen Generation von Terroristen gefördert. Gleichzeitig stelle al Qaeda weiterhin die größte Gefahr dar. Insgesamt hätten terroristische Aktivitäten zugenommen und seien geographisch weiter verbreitet als vor dem Irakkrieg.

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