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Finanzskandal um Irlands Ministerpräsidenten

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Der irische Ministerpräsident Bertie Ahern hat zugegeben, Anfang der 90er Jahre, als er das Amt des Finanzministers innehatte, eine Zahlung von 50.000 Euro empfangen zu haben. Das Geld habe er von Freunden bekommen und später zurückzahlen wollen. Dazu sei es dann nicht gekommen, sagte Ahern dem irischen Fernsehen, weil seine Freunde die Rückzahlung nicht angenommen hätten. Das würden sie jetzt wohl tun, nachdem sie gesehen hätten, welche Schwierigkeiten entstanden sind. Ahern sagte, er sei nach seiner Scheidung in finanzielle Not geraten und habe das Geld gebraucht, um Rechnungen zu bezahlen.

Weiter sagte Ahern, die Zahlungen, die in der vergangenen Woche von der Zeitung The Irish Times aufgedeckt worden waren, seien weder juristisch noch ethisch unlauter gewesen.