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Spanien und Frankreich nähern sich an

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Spanien und Frankreich nähern sich an

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In Madrid hat die Konferenz der EU-Mittelmeerstaaten zur illegalen Einwanderung begonnen. Auf dem Treffen wollen die Innen- und Außenminister der acht teilnehmenden EU-Staaten Vorschläge erarbeiten, wie der Flüchtlingsstrom aus Afrika aufgehalten werden kann. Spanien bemühte sich, den Streit mit Frankreich zu entschärfen. Über die Legalisierungen illegaler Einwanderer hatte es zuvor Meinungsunterschiede gegeben.

Innenminister Alfredo Perez Rubalcaba sagte, die Ausweisung in die Heimatländer sei wichtig. Denn wenn einerseits die Schlepper sagten: “Wenn du in Spanien ankommst, kannst du dort bleiben,” setzten die Ausweisungen ein anderes Zeichen: “Obwohl du vielleicht in Spanien ankommst, bekommst du keine Garantien.”

Der französische Innenminister Nicolas Sarkozy hatte zuvor die spanische Politik angegriffen – nun folgen warme Worte. “Ich will den spanischen Innen- und Außenministern für ihren Mut danken. Sie haben bewiesen, dass eine glaubhafte Einwanderungspolitik nach Europa und in einen EU-Staat von Ausweisungen begleitet werden muss. as unterschreibe ich.”

Sarkozy hatte zuvor erklärt, es sei ein großer Fehler für die EU gewesen, dass Spanien im vergangenen Jahr rund 600.000 illegal Eingereisten eine Aufenthaltsgenehmigung gegeben habe.