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Bei den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Brasilien steht Staatspräsident Lula da Silva vor einer möglichen Wiederwahl

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Bei den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Brasilien steht Staatspräsident Lula da Silva vor einer möglichen Wiederwahl

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Trotz verschiedener Korruptionsskandale ist der 60-jährige Amtsinhaber haushoher Favorit im Rennen um die Präsidentschaft. Allerdings ist unsicher, ob der frühere Gewerkschaftsboss bereits im ersten Wahlgang im Amt bestätigt wird. Lula verfehlte in den letzten Umfragen die dafür benötigte absolute Mehrheit. Er kam auf etwa 46 Prozent der Stimmen.

Lulas aussichtsreichster Rivale, Geraldo Alckmin von der Partei der Sozialdemokratie Brasiliens kletterte derweil in den Umfragen auf bis zu 37 Prozent. Sollte keiner der Kandidaten in der ersten Runde eine absolute Mehrheit der Stimmen erhalten, treten die beiden Erstplazierten vier Wochen später in einer Stichrunde erneut gegeneinader an

Die rund 125 Millionen Wahlberechtigten in Brasilien
entscheiden außerdem über die Mandate im Abgeordnetenhaus sowie über ein drittel der 81 Senatssitze.

Zudem werden in allen 26 Staaten neue Gouverneure gewählt. In Brasilien herrscht für Bürger zwischen 19 und 70 Jahren Wahlpflicht.