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Blutige Geiselnahme in Amish-Schule

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Blutige Geiselnahme in Amish-Schule

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Bei einer Geiselnahme in einer amerikanischen Schule hat sich ein Blutbad ereignet. Drei Mädchen wurden getötet, sieben verletzt – davon schweben zwei in Lebensgefahr. Der Todesschütze, selber Vater von drei Kindern, hatte seine Opfer durch Kopfschüsse förmlich hingerichtet. Als nach den ersten Schüssen die Polizei die Schule stürmte, brachte er sich selbst um.

Als Opfer hatte er sich nur die Mädchen in der Klasse ausgesucht. Die Jungen ließ er frei. In Abschiedsbriefen schrieb er, er wolle sich für ein Ereignis vor zwanzig Jahren rächen – als er selbst zwölf war.

Die Schule liegt in dem kleinen Ort Nickel Mines im Bundesstaat Pennsylvania, im so genannten Amischen Land.

Die Amischen sind eine christliche Gemeinschaft mit Wurzeln in der Schweiz und Südwestdeutschland. Sie leben sehr abgeschottet nach althergebrachten Regeln und lehnen moderne Technik weitgehend ab. Die meisten sprechen das so genannte Pennsylvania-Deutsch.