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Erneut Amoklauf in US-Schule

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Erneut Amoklauf in US-Schule

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Zum dritten Mal innerhalb von einer Woche hat sich in einer Schule in den USA ein Blutbad ereignet. Der Täter, ein 32-Jähriger Familienvater, überfiel im Bundesstaat Pennsylvania eine Dorfschule und tötete mindestens drei Mädchen, bevor er sich selbst erschoss. Sieben weitere Schülerinnen der von der Amischen Religionsgemeinschaft betriebenen Schule wurden verletzt und befinden sich nach Medienberichten in kritischem Zustand.

Charles Carl Roberts drang mit drei Schusswaffen, einem Elektroschocker und zwei Messern bewaffnet in die Schule in der Gemeinde Nickel Mines ein und reihte die Mädchen an der Schultafel auf. Danach soll er sie an den Füßen gefesselt und im Stil einer Hinrichtung erschossen haben. Nach Angaben der Polizei wollte Roberts offenbar gezielt Mädchen töten. Er habe davon gesprochen, sich für etwas rächen zu wollen, das vor 20 Jahren geschehen sei. Er sei wütend auf sich selbst gewesen, auf sein Leben und auf Gott.

Bevor Roberts seine Opfer, Mädchen im Alter zwischen 6 und 13 Jahren, erschoss, soll er ihre männlichen Schulkameraden aus dem Klassenraum geschickt haben. Vermutlich hatte er sich auf eine längere Belagerung eingestellt. Diese Anwohnerin sagt, ihr Mitleid gelte vor allem den Familien und denjenigen, die Zeugen der Tat geworden seien. Diese Kinder hätten niemals ferngesehen, sie hätten noch nie in ihrem Leben so etwas gesehen. Die Amischen sind eine christliche Gemeinschaft mit Wurzeln in der Schweiz und Südwestdeutschland. Sie lehnen moderne Technik ab.