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Krise zwischen Russland und Georgien spitzt sich zu

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Krise zwischen Russland und Georgien spitzt sich zu

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In ihrer Heimat Russland sind sie jetzt Helden: Die vier Offiziere, die in Georgien unter Spionagevorwurf verhaftet worden waren. Nach ihrer Freilassung kamen sie am Abend auf dem Militärflughafen Tschkalow bei Moskau an. Dort empfing sie ihr Chef, Verteidigungsminister Sergej Iwanow. Nach den scharfen Worten von Präsident Wladimir Putin nannte nun auch Iwanow das georgische Verhalten eine Provokation – es sei aber nicht das erste Mal, und es werde auch nicht das letzte Mal gewesen sein. Georgiens Präsident Michail Saakaschwili wies diese Vorwürfe zurück.

Für die Regierung in Tiflis ist erwiesen, dass die vier Offiziere spioniert haben und das Land mit Terroranschlägen destabilisieren wollten. Die Botschaft an den großen Nachbarn Russland sei klar: “Genug ist genug.” Russland hat inzwischen trotz der Freilassung alle Verkehrsverbindungen zu Georgien gekappt; gegen georgische Produkte wie Wein und Mineralwasser besteht schon seit längerem ein Einfuhrverbot. Die vier russischen Geheimdienstoffiziere waren gestern in der Hauptstadt Tiflis an Vermittler der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa übergeben worden. In Russland werden nun Forderungen nach weiteren Sanktionen gegen Georgien laut – die Nationalisten um den stellvertretenden Parlamentsvorsitzenden Wladimir Schirinowski wollen gar weitere Soldaten dort stationieren.