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Die Streitkräfte der Europäische Union müssen sich besser auf internationale Friedenseinsätze vorbereiten.

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Die Streitkräfte der Europäische Union müssen sich besser auf internationale Friedenseinsätze vorbereiten.

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Darauf einigten sich die Verteidigungsminister der EU zum Abschluss ihres Treffens im nordfinnischen Kittilä. Sie folgten damit den Ergebnissen einer Studie der Europäischen Verteidigungsagentur. Demnach werden gemeinsame Militäroperationen immer weniger als Kampfeinsätze angelegt sein. Angesichts sinkender Geburtenraten kann die bisherige Truppenstärke nicht aufrechterhalten werden. Es ist also sinnvoller, so die Experten der EDA, in den kommenden Jahrzehnten, die Armeen zu verkleinern und das Geld wirkungsvoller einzusetzen.

Die EU hatte in jüngster Zeit weltweit immer mehr Verantwortung in Krisengebieten übernommen.So auch im Kongo. Die 2000 europäischen Soldaten hatten die Wahlen in dem zentralafrikanischen Land abgesichert und werden nun, wie geplant, am 30.November aus dem Kongo abziehen. Es sind die ersten freien Wahlen in dem Land seit 40 Jahren gewesen.
Noch nicht entschieden wurde, wie schnell die 6000 Mann starke europäische Friedenstruppe in Bosnien-Herzegowina verringert werden kann.
Sobald der Status des UN-Protektorates Kosovo am Jahresende abschließend geklärt ist, wird auch entschieden, wie die künftige Polizeimission der Europäer im Kosovo aussehen soll.