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Hilfe für den Sudan

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EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barosso hat den sudanesischen Staatschef Omar Al-Bechir, besucht und ihm zusätzliche 40 Millionen Euro für die Krisenregiion Dafur zugesagt Doch sein Wunsch, daß die 20.000 Blauhelme endlich in der Region stationiert werden, lehnte Sudans Präsident ab. Barosso machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl.
“Ich denke der Präsident weiß sehr gut, daß er riskiert, den Sudan von der Weltgemeinschaft zu isolieren,” sagte der EU-Kommissionspräsident auf dem Flug nach Addis Abeba.” Das kann nicht sein Interesse sein.”
Die EU stellte im Jahre 2004 über 340 Millionen Euro für die Krisenregion Dafür zur Verfügung.
Bisher hat die Afrikanische Union die 7000 Mann der Friedenstruppe gestellt. Ihr Mandat läuft am Jahresende aus und sie sollte ursprünglich, wie vom Weltsicherheitsrat beschlossen, von Blauhelmen abgelöst werden.
Politiker und Hilfsorganisationen befürchten nun ein erneutes Aufflammen der Kämpfe, falls die Soldaten der Afrikanischen Union abziehen, ohne das Blauhelme ihre Positionen übernehmen können.
Alfred Oumar,Präsidenten der Afrikanischen Union, sieht noch Chancen.
“Wir haben noch drei Monate,” sagte er.“Wir müssen unsere Truppen aufstocken und in der verbleibenden Zeit, politisch auf den Sudan einwirken, andere Soldaten im Land zu akzeptieren.”
26 Millionen Euro stellte die Europäische Union für die Hungerbekämpfung des Welternährungsprogrammes bereit. Denn Dafur erleidet, so die EU-Kommission, eine der schlimmsten humanitären Katastrophen der Welt.